The
Repeatles
Sixties, Beat and Rock'n'Roll

The Repeatles Mail

Booking: Beatriz Gardo 078 767 57 52

Das Original unter den Coverbands



Coverbands gibt es wie Sand am Meer, oder, um es auf gutschweizerisch zu sagen, wie Franken auf den Banken. Neuerdings macht die Kunst der Coverversion mit den MusicStars so richtig Kasse. Die Repeatles aus Bern spielen auch Covers, und zwar ausschliesslich solche aus den Sechzigern. Doch sie spielen sie etwas authentischer. Um es aufs viel strapazierte volle Rohr zu bringen: diese Band hat "meh Dräck".

Stefan Gardo spielte seine Version von "Carol" schliesslich schon 1963 mit The Jetmen in den Beizen des Berner Oberlands. Am Schlagzeug sass damals Polo Hofer. Housi Wittlin war der 1966 der erste Berner mit poppig-farbigen Klamotten. Und die Rolling Stones hatte er drauf wie kein anderer. Die Referenzliste von Stöffu Kohli ist mit den Delation, SPAN und Polos Schmetterding auch nicht von schlechten Eltern. Und Drummer Sam Mumenthaler, Phon Roll, Züri West, war mit Jahrgang 1961 zwar nicht von Anfang an mit dabei, hat aber den Schweizer Sixties dafür mit seinem Buch "Beat Pop Protest" ein Denkmal gesetzt.

Seit 1998 treffen sich The Repeatles auf der Bühne, um in ihrem Fundus aus Sixties-Songs zu wühlen. Statt das altehrwürdige Liedgut mit Samthandschuhen anzufassen, setzen sie auf Risiko und Improvisation. Die Rolling Stones, Beatles und Kinks kommen ebenso zu Ehren wie Chuck Berry, die Renegades, die Spencer Davis Group oder das legendäre Sir Douglas Quintet. Stöffu croont sich durch eine nicht ganz jugendfreie Soul-Ballade von Sam Cooke, Housi rockt die 275. Version von "Louie Louie". Alles schon mal dagewesen, klarer Fall. Doch die Repeatles wissen was sie singen. Die Repeatles bieten eben nicht nur "Dräck" sondern auch "meh Fäcts".